Bayerisches Bio-Siegel: Verbraucher achten zunehmend auf Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit

1.100 Landwirte, zahlreiche Hersteller und der Handel setzen auf die besondere Bio-Qualität aus den bayerischen Regionen

Mehr als 1.000 regionale Produkte sind mittlerweile mit dem Bayerischen Bio-Siegel gekennzeichnet, rund 1.100 Landwirte im Freistaat beteiligen sich. Drei Jahre nach der Genehmigung durch die EU ist das Bio-Siegel des Freistaats eine etablierte Kennzeichnung für Produkte, deren Bio-Qualität über den gesetzlichen Standards liegt und deren Erzeugung und Verarbeitung in Bayern stattgefunden hat.

Der Ökolandbau in Bayern gewinnt immer mehr an Bedeutung. Aktuell bewirtschaften rund 9.400 Betriebe insgesamt mehr als 320.000 Hektar Land nach ökologischen Vorgaben. Der Öko-Anteil an der landwirtschaftlichen Fläche in Bayern liegt damit jetzt bei knapp zehn Prozent. Der jährliche Zuwachs verstetigt sich, es ist davon auszugehen, dass Bio-Produkte made in Bayern auch künftig stark nachgefragt werden. 145 Hersteller und Händler sind derzeit als Zeichennutzer registriert – eine Zahl die trotz strenger Vorgaben konstant gestiegen ist: Damit ein Produkt das Siegel tragen darf, muss jeder Schritt vom Erzeugen der Rohstoffe über die Verarbeitung bis zur Ladentheke in Bayern erfolgen.

Das Vertrauen wächst: Immer mehr Deutsche wollen Produkte mit Bio-Siegel

Jenseits ökologischer Vorteile lohnt sich die Einhaltung der regionalen und Bio-Vorgaben auch mit Blick auf die Verbrauchererwartung: Von 62 Prozent der Deutschen wird die Kennzeichnung von Bio-Produkten mit einem Gütesiegel als wichtig erachtet. Das geht aus der aktuellen Konsumentenbefragung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers aus dem Jahr 2017 hervor, an der 1.000 Verbraucher teilnahmen. Die Verfasser fragten: Was kaufen Konsumenten zu welchem Preis? Heraus kam dabei: Das Vertrauen in Bio-Siegel ist bei 44 Prozent der Deutschen sehr hoch oder hoch – vor allem in der jüngeren Generation. 56 Prozent der 18- bis 34-Jährigen vertrauen den Siegeln. 

Bio und regional: die optimale Verkaufsstrategie für Lebensmittel

Und auch die Marktentwicklung spricht für die Kennzeichnung mit dem Bayerischen Bio-Siegel, denn seit Jahren steigen die Umsatzzahlen für Bio-Lebensmittel. Durch deren Verkauf konnte 2017 in Deutschland ein Umsatz von rund 10,04 Milliarden Euro erwirtschaftet werden – 5,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Vor diesem Hintergrund wird ersichtlich, warum Landwirte, Hersteller und Handel immer mehr auf das Bayerische Bio-Siegel setzen: Es hilft den Verbrauchern, Produkte und Hersteller zu identifizieren, die ihrem Wunsch nach regionaler und ökologischer Erzeugung gerecht werden. Im Zusammenspiel von Erzeugern, Verarbeitern und Kontrollsystem trägt das Siegel dazu bei, kurze Lieferwege, regionale Wirtschaftskreisläufe und eine erhöhte Bio-Qualität zu fördern. Das Gesamtkonzept ist ein wesentlicher Bestandteil des 2012 vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium initiierten Landesprogramms „BioRegio Bayern 2020“. Ziel des Programms ist, die Bio-Produktion im Freistaat bis 2020 deutlich zu steigern, um die weiterhin steigende Nachfrage nach Bio-Produkten vermehrt aus heimischer Produktion zu decken.

Das verstärkte Interesse der Verbraucher an regionalen Bio-Produkten bestärkt wiederum die Erzeuger, Verarbeiter und Händler des Freistaates. Das Bayerische Bio-Siegel ist zu einer starken und gut sichtbaren Kennzeichnung geworden, die in Kaufentscheidungen einbezogen wird. Verbraucher, die Produkte mit dem Bayerischen Bio-Siegel kaufen, leisten damit einen aktiven Beitrag zur Gestaltung der bayerischen Landschaft.

 

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

Agentur für Lebensmittel – Produkte aus Bayern
Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Ludwigstraße 2
80539 München

Tel.: 089 2182-2310
Fax: 089 2182-2720

E-Mail: info@alp.bayern.de

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