Live erleben: Das Bayerische Bio-Siegel bei der BR-Radltour

München, 28. Juli 2017 – In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) machen Studierende das Bio-Siegel bei allen Etappenstopps erlebbar.

Regionale Lebensmittel als Etappenziel: Wenn am 29. Juli die 28. BR-Radltour in Gunzenhausen startet, ist das Bayerische Bio-Siegel zum zweiten Mal in Folge mit dabei. An allen sechs Veranstaltungsorten erwartet die über 1.000 Teilnehmer und täglich rund 10.000 Besucher des Begleitprogramms ein Aktionsstand, der die Besonderheiten des Siegels herausstellt: Bio-Qualität mit garantiert bayerischer Herkunft!

Sechs studentische Konzepte machen bio und regional zum Erlebnis

Entwickelt wurden die Standkonzepte von rund 60 Studierenden des Studiengangs „Management sozialer Innovationen“ der Hochschule München. Die Studierenden haben unter Anleitung von Vertretern des Staatsministeriums, des Bayerischen Rundfunks sowie den beiden Siegel-Lizenznehmern, der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern und der Landwirtschaftlichen Qualitätssicherung Bayern, für jeden Etappenort ein anderes Standkonzept entwickelt, das sie nun während der Radltour auch vor Ort umsetzen und betreuen.

Georg Hausl, Leiter der alp Bayern, ist vom Ideenreichtum und der Motivation der Studierenden beeindruckt: „Es ist toll, wenn sich so viele junge, engagierte Leute mit Ideen für unsere Sache einbringen. Ich bin mir sicher, sie werden noch mehr Menschen für die inzwischen über 900 Produkte begeistern, die mit dem Bayerischen Bio-Siegel gekennzeichnet sind.“ Von Seiten der Hochschule München begleitet Professorin Martina Wegner das Projekt, das Teil ihrer Lehrveranstaltung ist. „Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil bei der Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesellschaft. Unsere Studierenden setzen sich deshalb mit den Themen ‚Anreize für nachhaltigen Konsum‘ und ‚Innovatives Marketing‘ auseinander – und es freut mich, dass sie in diesem Projekt ihr Wissen anwenden und für ein breites Publikum erlebbar machen können.“

Produkte über der gesetzlichen Bio-Norm: 105 Hersteller und Händler sind dabei

An jedem Etappenziel stellen Studenten ausgewählte Produkte mit dem Bio-Siegel vor. Inzwischen dürfen 105 Hersteller und Händler aus dem Freistaat Produkte mit dem Bayerischen Bio-Siegel kennzeichnen. Sie zeigen damit ihren Kunden, dass die Produkte nicht nur einen Standard über der gesetzlichen Bio-Norm erfüllen, sondern darüber hinaus einen besonders regionalen Charakter besitzen: Jeder Schritt vom Erzeugen der Rohstoffe über die Verarbeitung bis hin zur Ladentheke erfolgt garantiert in Bayern. Ein staatlich geprüftes Kontrollsystem stellt dabei sicher, dass die Programmbestimmungen auf jeder Stufe eingehalten werden.

 

 

 

 

 

 

 

Von Kräuterbox bis Rikscha-Express: die Aktionsstände

  1. Juli, Gunzenhausen: „Bauernhof zum Anfassen”

   

Hier sind alle Sinne gefordert: In rustikal-ländlicher Atmosphäre kommen auf einem Sinnespfad das Geruchs- und das Fühlvermögen zum Einsatz, um natürliche Materialien intensiv zu erfahren. Zusätzlich können Besucher mit einer Virtual-Reality-Brille in verschiedene Bauernhof-Szenarien eintauchen.

 

  1. Juli, Nördlingen: „Die Kräuterbox”   

   

Die Wissensvermittlung rund um Kräuter und Bienen steht im Zentrum des Aktionsstands. So erfahren Besucher Nützliches über die Arbeit der Bienen sowie den Einsatz frischer Kräuter in der Küche – Verkostungen, Wissensquiz und das Anpflanzen eigner Kräuter inklusive.

 

  1. August, Gersthofen: „Bayern isst bio”

   

In einem gemütlichen Gartenpavillon gibt es allerlei Bio-Köstlichkeiten zu schmecken und Wissenswertes zu bio in Bayern zu erfahren. Außerdem werden stündlich Food-Packages zum Selberkochen beim Rätselspiel verlost.

 

  1. August, Landsberg am Lech: „Marktplatz”

   

Die Gäste erwartet ein entspannt-unterhaltsamer Rundgang über einen bayerischen Marktplatz im Miniformat. Natürlich darf dabei ein Marktschreier ebenso wenig fehlen, wie ein kleiner Marktladen mit regionalen Bio-Produkten. Kinder können zudem im Brunnen nach kleinen Geschenken angeln.

 

  1. August, Memmingen: „Zukunft zusammen bauen”

   

Selber mit anpacken heißt es beim fünften Stopp der BR-Radltour: Gemeinsam bauen die Standbesucher eine kreative Mauer, die mit jeder Holzlatte sinnbildlich für die Macht des Konsumenten steht. So wollen die Studenten Verbraucher dafür sensibilisieren, gemeinsam die heimische Wirtschaft zu stärken und eine nachhaltige Welt zu verwirklichen. Flankiert wird die Aktion von Erläuterungen zur Selbstversorgung, zum Pflanzensäen sowie einem Wissenstest.

  1. August, Sonthofen: „Die Bio-Lounge mit Rikscha-Express”

   

Nach sechs anstrengenden Tagen im Sattel können sich die Radler endlich mal kutschieren lassen: Eine Rikscha-Tour durch die Sonthofer Innenstadt bringt sie zur Bio-Siegel-Lounge mit gemütlichem Scheunen-Ambiente und viel Entspannung.

Zwei Jahre Bayerisches Bio-Siegel: 1.100 Landwirte sind dabei

Das Bayerische Bio-Siegel wurde im August 2015 durch die EU-Kommission genehmigt und im Dezember 2015 in den Markt eingeführt. Die Qualitätsvorgaben orientieren sich an den hohen Standards der Ökolandbauverbände in Bayern und gehen damit deutlich über die gesetzlichen Vorgaben für bio hinaus. Alle Teilnehmer sind in ein mehrstufiges Kontrollsystem eingebunden – dazu zählen rund 1.100 Landwirte sowie über 100 Hersteller und Händler mit ihren über 900 gekennzeichneten Produkten. Das Gesamtkonzept ist ein wesentlicher Bestandteil des 2012 von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner initiierten Landesprogramms „BioRegio Bayern 2020“.

 

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